Wandern auf Madeira: Unsere Top Wanderungen
Wenn starke Böen oder Regen herrschen, ist das Wandern auf Madeira nicht zu empfehlen. Die Gefahr von Erdrutschen und Steinschlägen ist in diesen Bedingungen hoch.
Um herauszufinden, ob die Wanderwege auf Madeira aktuell offen oder vorübergehend gesperrt sind, besucht die offizielle Website des Madeira Tourismus: www.visitmadeira.com.
Es fällt schnell auf, dass es auf Madeira nur sehr wenige Rundwanderungen gibt. Die meisten Wanderungen, auch die unten genannten Beispiele (mit einer Ausnahme), führen auf dem gleichen Weg zurück zum Ausgangspunkt.
Einige Wanderungen auf Madeira führen durch Tunnel, die mal mehrere Kilometer oder nur wenige Meter lang sein können. Viele dieser Tunnel sind niedrig und dunkel. Bei Wanderungen mit Tunnelpassagen empfiehlt sich das Mitführen einer Taschen- oder Stirnlampe.
Für das Wandern auf Madeira sind gute Wanderschuhe und bei Bedarf Wanderstöcke unerlässlich. Die Pfade im Gebirge sind oft exponiert. Auch die Kleidung sollte entsprechend gewählt werden (Schichtsystem), da die Temperaturunterschiede in den verschiedenen Regionen Madeiras erheblich sind. Viele der Wanderungen auf Madeira verlaufen in Höhenlagen von über 1.000 Metern in regenreichen Gebieten.
Tipp: Ihr findet alles, was ihr für eure Wanderabenteuer auf Madeira benötigt, auf www.bergzeit.ch* oder www.bergzeit.de*, dem Online-Shop für Bergsportler. Denkt daran, eine gute Wind- und Regenjacke*, wasserfeste Wanderschuhe* mit griffiger Sohle und eine Stirnlampe* einzupacken. Vergesst nicht, die Batterien im Handgepäck zu transportieren.
Die Wanderung vom dritthöchsten Berg, dem Pico do Arieiro (1.818 m), zum höchsten Berg der Insel, dem Pico Ruivo (1.862 m), ist zweifellos das beeindruckendste Highlight auf Madeira. Auf diesem gut ausgebauten Wanderweg durch das vulkanisch geprägte Zentralgebirge erwarten euch atemberaubende Panoramaausblicke, ungewöhnliche Fotomotive und faszinierende Felsformationen. Der Wanderweg ist zwar lang und anspruchsvoll – er erstreckt sich über mindestens 8,2 Kilometer (je nach Route) und umfasst zahlreiche Treppenstufen. Die Route beinhaltet mehrere Auf- und Abstiege und die Durchquerung von vier dunklen Tunneln. Es gibt auch exponierte Abschnitte entlang der steilen Hänge, die Trittsicherheit und Schwindelfreiheit erfordern. Aber die Mühe lohnt sich. Die Belohnung erwartet euch auf dem Pico Ruivo mit einer 360-Grad-Aussicht, die die Strapazen der Wanderung rechtfertigt. Manchmal blickt ihr über ein Meer aus Wolken, aus dem nur die Bergspitzen aufragen. Wer auf dem gleichen Weg zum Ausgangspunkt zurückkehrt, legt insgesamt 10,8 km zurück und überwindet ca. 1.172 Höhenmeter.
Bei dieser Wanderung über den Pico do Arieiro zum Pico Ruivo gibt es dunkle Tunnel zu durchqueren, von denen der längste nur 150 Meter misst. Dennoch ist es ratsam, eine Taschenlampe (oder notfalls eine Handylampe) für die Durchquerung dieser Tunnel mitzubringen. Gute Kondition, Schwindelfreiheit und Trittsicherheit sind unerlässlich, um diese lange Wanderung zu bewältigen. Aufgrund der vielen Treppenstufen ist diese Wanderung bei Knieproblemen nicht geeignet.
Tipp: Die Wetterbedingungen können sich in den Höhenlagen von über 1.700 Metern jederzeit ändern. Kleidet euch in Schichten, um auf alle Situationen vorbereitet zu sein, insbesondere im Winter, wenn es hier oben sehr kalt sein kann.
Varianten des Pico Ruivo-Weges
Es ist wichtig zu wissen, dass es neben dem PR1 Vereda do Areeiro noch den PR1.2 Vereda do Pico Ruivo gibt, der von Norden auf den höchsten Berg der Insel führt. Die Vereda do Areeiro mag zwar anspruchsvoller sein, bietet jedoch auch deutlich attraktivere Ausblicke. Sie ist länger, überwindet mehr Höhenmeter und ist an einigen Stellen stark exponiert. Die beiden Wege treffen sich etwa 600 Meter vor dem Ziel in der Nähe der Berghütte Casa do Abrigo do Pico Ruivo. Die letzte Etappe zum Pico Ruivo ist von hier aus identisch.


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